Anbau von Kartoffeln

Die Kartoffel ist eine anspruchsvolle Frucht, die mit viel Geschick gepflanzt, gerodet und gelagert werden muss. Im April wird sie bei lauwarmen Frühlingstemperaturen und an trockenen Tagen gepflanzt. Jede Pflanzreihe liegt in einem Erddamm, welcher durch seine größere Oberfläche für wärmere Temperaturen sorgt und zudem später die Ernte erleichtert.

Auf einen Hektar werden zwischen 35.000 und 45.000 Knollen gepflanzt. Wir pflanzen jedes Jahr mehrere verschiedene Sorten, wie zum Beispiel Linda, Wendy und Karlena. Jede sogenannte Mutterknolle bildet eine Kartoffelpflanze, an deren Sprossausläufer unter der Erde die neuen Knollen wachsen. Wenn im Herbst das Kraut abgestorben ist und die Knollen schalenfest sind, kann die Ernte beginnen. Das ist üblicherweise im September.

Mit dem Kartoffelroder können wir immer zwei Kartoffelreihen gleichzeitig roden und anschließend in unser Lager fahren. Hier ist es wichtig, durch schonende Abläufe und dem Heraussortieren von Steinen die Kartoffeln möglichst nicht zu beschädigen. Auch die richtige Temperatur spielt eine wichtige Rolle bei einer schonenden Ernte. Im Lager werden die Kartoffeln zunächst auf 12 Grad und später auf 6 Grad heruntergekühlt, um lange haltbar zu bleiben. Über den Winter und im folgenden Frühjahr wird die Ware verpackt und zum Beispiel an den Lebensmitteleinzelhandel verkauft.

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